Trainingstagebuch – 31. März 2016 (Trainingslager Fuerteventura)

Über den Wolken! Der zweite Tag auf der Sonneninsel Fuerteventura. Nur wer nicht da ist, ist die Sonne. Am Abend zuvor haben wir schon mal einen Regenschauer erlebt, wie er auf der Südseite der Kanaren eher selten ist.

Am Morgen dann die 5 km zum warm werden bei 17 Grad in den Sonnenaufgang. Der war dann zwar gegeben, aber der Blick in die Berge verhieß nichts Gutes. Das Ziel, der höchste Bergder Insel, lag unter dunklen Regenwolken.

Auf dem Plan stehen 17 km mit einem Wendepunkt auf ca. 800 Höhenmeter. Die Strecke beginnt direkt hinter dem Hotel, moderat auf Asphalt, um dann zum Hardcore-Trail zu mutieren. Ich habe also den schlimmsten Regenschauer abgewartet, Wasser, Windbreaker und Armlinge eingepackt und ab dafür:-).
Loslaufen ist das Schlimmste, wenn man erst mal unterwegs ist, ist das Wetter nicht mehr so wild – Habe ich gedacht…

…eines vorweg: geregnet hat es den Lauf über nicht mehr! Aber zum Bergauflaufen kam dann ein Gegenwind, den ich selbst bei uns zu Hause noch nicht gelaufen bin.

Ab 300 Höhenmetern hatte ich dann den Windbreaker und die Armlinge an und die Mütze in der Tasche. Selbst die Sonnenbrille musste ich zuweilen in die Hand nehmen, da sie wegzufliegen drohte! Die Sonnenbrille war dann auch nicht mehr nötig, je näher ich den Wolken kam, desto mehr habe ich mit meine warme Winterlaufmütze gewünscht.

Das Laufen selbst hat mit dann mal gezeigt, was Trailrunning so ausmacht. Einige Passagen waren dann nur noch im Bergwandern zu bewältigen und die Naturtreppen zum Gipfel hin waren dann eigentlich nur noch klettern:-).

Dank dichter Wolken Wolkendecke war dann auch nichts mit der Postkartenaussicht auf die Nordseite. Schnell noch zwei Finnen mit Händen und Füßen erklärt, wie man mit meinem Handy ein Foto von mir macht und wieder runter.

Beim Aufstieg kam mir ein Läufer mit einen absurden Tempo entgegen und ich habe noch gedacht: Was für ein Poser! Nun war mir plötzlich klar, dass der Mann im Grunde noch gebremst hat! Bergab mit Rückenwind, da kann man gar nicht langsam uns muss sich höllisch auf seine Füße konzentrieren.
1:17:30 rauf und in 0:55:25 wieder runter spricht das für sich. Das Gedaddel auf dem Gipfel habe ich mal rausgerechnet.

Hier der Lauf in Bildern:

Lange Schatten am Morgen
Das Ziel ist in den Wolken!
Der Start über die Staße
Der Trail beginnt
Die Wolken kommen näher
Der Weg wird nicht besser…
…aber zuweilen schöner:-)
Aussicht(en)
Mit Geländer
Ein Blick zurück

Treppensteigen
Ja, dass ist der Weg!
War offen:-)
Auf dem Gipfel
800 m freier Fall…
Meine Zielgerade
Weitere Infos zu dem Lauf findet ihr auf runtastic.com.